Songbirds ... a family blogs!

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Freitag, 9. März 2018

Das Beste




Also wirklich - ich bin überzeugt, dass dies das beste Brot aller Zeiten ist! 

Ich bin ja immer mal auf der Suche nach neuen Rezepten. Gerade was Brot betrifft, kann es auch schnell ein bisschen langweilig werden. Und das gekaufte Brot ist für uns nicht mehr das Wahre, seit wir wissen, was da alles reingemischt wird... (ab und an essen wir es aber trotzdem mal)

Dieses Brot hier ist ein traditionelles englisches Cottage Brot. Ich habe es mal in der Serie "Der Doktor und das liebe Vieh" auf dem Essenstisch gesehen und mich immer gefragt, was das für ein komisches Gebilde ist. Nun weiß ich es.
Aber wie kommt man darauf, ein Brot aus zwei Teigrunden mit einem Loch in der Mitte zu backen? Vielleicht wollte sich ein englischer Bäcker auch einfach nur die Langeweile vertreiben und mal etwas ganz anderes machen als immer dieselbe Kastenform. Who knows?
Was aber ganz gewiss ist, ist dass dieses Brot super schmeckt. Das finden auch meine Kinder.
Und deshalb hier für euch das Rezept:

Cottage Brot

500g Weizenmehl (gern 550er oder stärker)
1/2 Tütchen Tockenhefe
1,5 EL Zucker
1 EL Salz (geht auch etwas weniger)
1 EL Butter
250ml Milch oder Halb-und-Halb

Die Milch leicht erwärmen und die Butter darin schmelzen. Alle anderen Zutaten in einer Schüssel vermischen. Milch/Butter dazu gießen und sehr gut durchkneten.
Ca. 45-60 Minuten gehen lassen. Noch einmal sehr gut durchkneten und dann in 2/3 und 1/3 aufteilen. Zwei Runden formen und etwas flach drücken. Dann die Runden übereinander legen und mit dem Stiel eines Kochlöffels in der Mitte ein Loch stecken (ich drücke meinen Finger noch nach, damit es etwas weiter ist). Im leicht warmen Ofen mindestens noch einmal 30 Minuten gehen lassen, und anschließend bei 180° C Umluft backen, bis das Brot schön braun ist.

Damit die Kruste eher weich ist, decke ich das Brot nach dem Backen mit einem Geschirrhandtuch ab, während es abkühlt. Englisches Brot hat ja keine krosse Kruste, sondern ist immer etwas weich.

Ich hoffe, es wird euch so gut schmecken wie uns! <3 p="">

Donnerstag, 22. Februar 2018

Tatendrang und Sonnenschein



Wir hatten einen anstrengenden Januar. Ich hatte das Gefühl, als würden sich die Stunden jeden Tag ziehen wie Kaugummi, bis ich endlich ins Bett konnte, um hoffentlich! zu schlafen. Doch die Nächte waren unruhig, voller Gequängel und Geschrei, und manchmal war ich so übermüdet, dass ich nicht wieder einschlafen konnte. Nachträglich frage ich mich nach solchen Phasen, wie ich das eigentlich überlebt habe. Wie bin ich da durch gegangen und am anderen Ende wieder heraus gekommen und fühle mich plötzlich, als sei nichts gewesen?

Im Februar war dann alles wieder in Ordnung. Nicht zuletzt, weil plötzlich die Sonne schien. Es war zwar kälter als zuvor, aber dafür um so schöner! Und ich spüre ganz deutlich, dass die Tage wieder länger werden. Das Licht macht mich fröhlich und Tatendrang keimt in mir auf, wie die ersten Schneeglöckchen, oder die Narzissen und Hyazinthen, die in Töpfen auf der Fensterbank stehen. Es ist erstaunlich, wie man durch Sonnenstrahlen an Lebensqualität gewinnt. Geht es euch auch so?

Und so habe ich jetzt auch endlich meine neue Kurzgeschichte in Arbeit, die ich eigentlich schon im Januar schreiben wollte. Im Dezember hatte ich auf Amazon eine Weihnachtsgeschichte veröffentlicht und wollte gern zügig etwas Neues hinterher schieben. Doch so schnell ging es dann nicht. Dafür macht es mir jetzt um so mehr Freude in die 1930er Jahre einzutauchen und Richard und Susan ein Geheimnis aufklären zu lassen. :-)

Außerdem haben meine Töchter und ich einen neuen Blog. Zu finden hier. Das Banner ist noch in Arbeit und bisher gibt es nur einen Begrüßungsbeitrag. Aber wir haben viele Ideen und ich freue mich schon darauf, die Seite mit Leben zu füllen.

(...ach ja... auf den Fotos sind super-leckere Milchbrötchen zu sehen. Die einzigen Bilder, die ich im Januar zustande gebracht habe, die ich aber nicht teilen konnte, weil ich zu rein gar nichts gekommen bin. )

Dienstag, 12. Dezember 2017

Basteln mit Frau Ottilie





... ist es nicht schrecklich, wie schnell die Zeit vergeht?

Jedes Jahr wieder nehme ich mir vor, die Adventstage ruhig und entspannt zu verbringen, mit Kekse backen, Musik hören, (Weihnachts)Geschichten lesen und Tee trinken. Aber auch dieses Jahr ist es mir überhaupt nicht geglückt. Im Gegenteil hatte ich das Gefühl, dass ich plötzlich noch mehr zu tun habe, als sonst und gar keine freie Zeit mehr, irgendetwas "Schönes" zu machen. Zusätzlich gingen bei uns die Ringelröteln um und mein Kleiner hat es natürlich auch abbekommen. Das hieß also auch wenig Schlaf und anstrengende Tage mit Klammeräffchen, das immerzu quengelte.

Nun ja, das ist alles überstanden. Ich merke, dass ich allmählich wieder zu mir komme und auch mal einen Augenblick durchatmen kann oder dazu komme, die ein oder andere Seite zu lesen.
Nur Kekse haben wir noch keine gebacken. Dafür haben wir ein bisschen mit dem Bastelbuch von Frau Ottilie gewerkelt.

Dieses Bastelbuch, das extra für die Weihnachts- und Winterzeit gedacht ist, ist einfach bezaubernd! Es gibt darin Sternschablonen und buntes Papier zum schnippeln, Grußkarten und Anhänger zum Ausschneiden, Wimpelkettenvorlagen zum Basteln und einiges mehr. Ich liebe das bunte, kindliche Design sehr und kann das Heft nur weiter empfehlen!
Habt ihr nicht auch Lust, mit euren Kleinen noch ein bisschen für Weihnachten zu basteln? Vielleicht ist es auch eine tolle Idee, um an regnerischen (oder verschneiten?) Tagen die Langeweile zu vertreiben? Oder ihr verschenkt einfach ein Heft zu Weihnachten! :-)

Hier geht es zu Frau Ottilies Seite: www.frauottilie.de/ wo es auch noch viele andere tolle und farbenfrohe Produkte gibt!

Dienstag, 21. November 2017

Blätterkunst





Habt ihr noch Lust - so kurz vorm Advent - auf ein bisschen Blätterkunst?

Wenn ihr ein paar brauchbare Blätter in der Natur findet (ist ja jetzt alles so nass...), könnt ihr diese vorsichtig auf ein Blatt Aquarellpapier kleben oder befestigen. Mit einem dicken Pinsel (wir haben extra dicke Kinderpinsel) streicht ihr Wasserfarbe in verschiedenen Tönen darüber. Es sollte alles schön nass sein, damit die Farben ineinander laufen.

Danach muss das Werk eine Weile trocknen, bevor man die Blätter wieder ablöst. Falls man die Klebestellen sieht, was bei uns der Fall war, könnt ihr sie mit einem kleinen Pinsel übermalen.

Mit schwarzen Finelinern dürfen die Blätter schließlich nach Geschmack gestaltet werden. Ich habe ein bisschen gepunktet und gestrichelt mit verschiedenen Stiftstärken. Aber natürlich sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Man kann die Originalblätter als Vorlage nehmen, oder ganz frei zeichnen.

Mein Kleinkind hatte auch viel Freude am Malen. Wir haben Temperafarbe verdünnt, aber es gibt auch von Stockmar ganz tolle Wasserfarbe zum anmischen. Man muss nur aufpassen, dass der Pinsel nicht im Mund landet! ;-)

Hier das fertige "Werk", dass man vielseitig verwenden kann: zum Laterne basteln, für Karten, zum Aufhängen und Bewundern, und so weiter. :-)



Samstag, 4. November 2017

Soul Cakes






Im Nebel ruhet noch die Welt,
Noch träumen Wald und Wiesen:
Bald siehst du, wenn der Schleier fällt,
Den blauen Himmel unverstellt,
Herbstkräftig die gedämpfte Welt
In warmem Golde fließen

...dieses Gedicht von Eduard Mörike heißt zwar Septembermorgen, aber ich finde, es passt auch sehr gut zu einem Novembermorgen. Hier sieht es zur Zeit häufig aus, wie auf dem Bild in dem Kinderbuch - grau und nebelig und sobald die Sonne mal durch kommt, schimmert es überall gold- und kupferfarben. Ich mag den Herbst gern, auch den November. Vor einigen Tagen fuhr ich die Kinder morgens zur Schule, und die Sonne stand gerade ein Stück über dem Horizont. Das sah so toll aus, wie sie groß und eher weißlich durch den Nebel und die Häuser der nächsten Ortschaft schien. Ich wünschte, ich könnte so etwas malen oder zumindest auf einem Foto festhalten. Aber leider wirkt das nie so, wie es in der Realität ausgesehen hat. Das kennt ihr bestimmt auch.

An Halloween haben sich zwei meiner Kinder dieses Jahr wieder verkleidet und sind mit ihren Freunden durchs Dorf gezogen. Nicht unser Dorf - hier wohnen zu wenig Menschen. Aber in dem Ort, wo sich auch unsere Schule befindet, ist Halloween immer jede Menge los. Hier zu Hause haben wir ganz "traditionell" Kürbissuppe und andere leckere Sachen gegessen (z.B. Mumienwürstchen :-D ), damit die Kinder für ihre Tour gestärkt waren. Ich glaube, hätte es in meiner Kindheit Halloween gegeben, hätte mir das auch viel Spaß gemacht.

Am Allerseelentag habe ich dieses Jahr Soul Cakes gebacken. Es gibt da diesen Song, den ich auf einer CD von Sting mal gehört habe ("If on a winter's night"). Vielleicht kennt ihr den auch. Und ich hatte mich eigentlich immer gefragt, was "Soul Cakes" eigentlich sind. Mit Weihnachten haben die, wie ich glaubte, gar nichts zu tun, sondern wurden in England an Allerheiligen und Allerseelen an Kinder oder Bettler verteilt, die von Tür zu Tür gingen. Es wird vermutet, dass diese Tradition - die es schon im Mittelalter gab - der Ursprung vom heutigen "Trick or Treat" (Süßes oder Saures) an Halloween ist. 

Soul cakes also. Ich habe ein sehr leckeres Rezept gefunden und gebacken und ich hätte sie auch gern verteilt. Aber hier sind wie gesagt keine Kinder an Halloween unterwegs, und so müssen wir sie alle selber essen - was natürlich überhaupt nicht schlimm ist, weil sie sehr lecker sind! 

Hier das Rezept:

Zutaten:
  • 175g Butter
  • 175g Zucker
  • 3 Eigelb
  • 450g Mehl
  • 2 Tl gemischte Gewürze z.b. Zimt, Nelken, Kardamom
  • 100g Korinthen
  • etwas Milch
Zubereitung:

Butter und Zucker schaumig rühren, dann die Eigelbe dazugeben. Anschließend Mehl und Korinthen und Gewürze beimengen und zu einem geschmeidigen Teig kneten - etwas Milch dazu geben, wenn der Teig zu krümelig ist.

Den fertigen Teig relativ dick ausrollen und ausstechen. In die Kekse wird ein Kreuz gedrückt, dann werden sie bei 180 Grad ca. 10 Minuten bzw. bis sie goldbraun sind gebacken.  



 

Sonntag, 22. Oktober 2017

Nur kurz



** Sylvanian Families - gerade hoch im Kurs. Sowohl beim kleinen Sohn als auch bei der kleinen großen Tochter **


Es ist erstaunlich, wie lange ich manchmal zu einer einfachen Tätigkeit brauche. Der schöne Waldtierstoff von DaWanda lag hier eine ganze Weile rum, bevor ich ihn dann innerhalb einiger Minuten in eine Kissenhülle verwandelt habe. :-) 


Bio-Merinowolle vom Finkhof, handgefärbt mit Blauholz. Die Finkhofwolle ist nicht flauschig, aber ich habe gemerkt, dass sie weicher wird, wenn ich sie mit einem Wollwaschmittel wasche. Ich mag die intensiven Lilatöne. Blauholz ist auch recht lichtecht - nicht für die Ewigkeit, aber hält doch länger als andere Naturfarben.

Sonntag, 15. Oktober 2017

Ein Stück goldener Oktober







... es wurde dann schließlich der Apfelkuchen. Apfelkuchen mit Schokostückchen. Ich hatte ihn ein bisschen zu lange im Ofen, aber er war trotzdem lecker.

Heute probiere ich Cattern Cakes und bin sehr gespannt darauf, da sie mit Kümmel und Zimt gebacken werden. Ich kann mir noch nicht ausmalen, wie das wohl schmeckt. Interessant? Sonderbar? Yummy? Wir werden sehen. :-)

                                                                    *****

Ich habe es tatsächlich geschafft, so gut wie jeden Tag draußen eine Runde zu drehen. Zwar meist nur hier die üblichen Wege oder einmal zum Bioladen im Nachbarort und zurück (und nicht wie geplant mal etwas Neues ausprobieren oder irgendwohin fahren), aber es hat mir trotzdem sehr gut getan. Das Wetter war hier durchwachsen, aber definitiv auf der besseren Seite. Und heute soll es sogar richtig warm werden. Ein kleines Stück vom goldenen Oktober!

Mein kleiner Sohn sorgt inzwischen auch für unseren Spaziergang, in dem er mich drauf hinweist, dass wir noch mit dem "baba" (Buggy) rausmüssen. Kleine Kinder gewöhnen sich ja ganz schnell an etwas. Und der kleine Knirps ist einfach super gern in der Natur. Auch etwas, was mich an meine älteste Tochter erinnert (er ist ihr generell - bis aufs Äußere - ganz schön ähnlich)!
Er liebt es im Garten zu posen, kippt Wasser in diverse Behältnisse, matscht herum, findet dies und das, läuft den Hühnern nach und bewundert vor allem unser kleines Küken, oder er übt, auf dem Trampolin zu springen. Den Rasenmäher liebt er auch über alles. Schließlich ist er laut und fährt. Das reicht schon. Fahrzeuge sind in seinem Leben einfach das Allergrößte!

Die Herbstferien sind jetzt leider fast vorbei. Nein - sie SIND vorbei. Heute ist der letzte Tag und morgen geht es (leider) wieder los. Jetzt geht es schon in großen Schritten auf Weihnachten zu, nicht wahr? In den Supermärkten wird man auf jeden Fall überall damit konfrontiert, und ich habe sogar bereits Spekulatius und einen Nougat-Baumstamm gekauft. Musste sein, haha! Ansonsten denke ich aber noch überhaupt nicht an den Advent. Ihr etwa?
Ich bemerke nur, wie es dunkler wird, etwas kühler, und ich plötzlich wieder Lust auf Stricken und Nähen habe, Kerzen anzünde, es mir mit einem Buch gemütlich mache und sich in meinem Kopf tausend Geschichten gleichzeitig entspinnen.
Daher konzentriere ich mich lieber auf meine (diversen) Schreibprojekte und überlege, ob ich mein Schreibblog wieder aufleben lasse, anstatt schon über Geschenke und Tannenbäume nachzudenken. Mein Schreibblog verbunden mit noch einer zweiten Sache vielleicht. Oder ein Kreativblog? Aber ich finde, es wirkt immer ein bisschen durcheinander, wenn man zu viele Themen mischt. Oder? Ich überlege... und werde euch wissen lassen, wenn ich in Gedanken irgendwo angekommen bin.